Einstein - Aggenstein und Brentenjoch auf einen Streich

Skitouren unmöglich – Umstieg auf die Wanderschuhe

Was tun, wenn Skitouren im Allgäu wegen Schneemangel unmöglich sind? Schmollen? Aus Protest zu Hause bleiben? Nein, spontan habe ich mich für das Schnüren der Wanderschuhe entschieden. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal auf dem Einstein und Aggenstein an einem Tag. Gestern, am 07.01.14 wollte ich wissen, ob ich das Brentenjoch noch dranhängen kann.

Kleiner Rucksack mit Pickel und Steigeisen waren schnell gepackt. Aufstehen um 04:50, gemütlich Frühstücken und los geht’s mit dem Auto nach Kienzen bei Tannheim. Auf dem Hof von Hans ist immer ein Parkplatz zu haben. Übrigens ein Geheimtipp, nah an der Loipe, Festpreis 2,00 € und für einen Ratsch hat Hans auch ab und an Zeit :-).

Start mit Stirnlampe um halb Sieben

Ich starte mit Stirnlampe bewaffnet um 06:34 Uhr. Noch ist alles dunkel. Bis zum Beginn des offiziellen Wanderwegs sind es von hier aus etwahttp://erfolgsmatrix.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif1 km zu laufen. Die Wege sind teils frei, teils eisbedeckt. Ab und zu weiche ich wegen des besseren Gehens in den eisfreien Graben aus.

Die Aufstiegsroute auf den Einstein ist bis auf den waldigen Mittelteil fast schneefrei. Auf dem Weg liegt aber teilweise gefrorener eisiger Altschnee. Daher ist trotz der warmen Temperaturen Vorsicht geboten.

Erst auf halber Höhe wird es langsam heller. Die hohe Bewölkung lässt aber leider keinen spektakulären Sonnenaufgang entstehen. Trotzdem ein paar Bilder des Wolkenspiels sind entstanden :-).

Gipfel Nr. 1 für heute – der Einstein

Schon um kurz nach 8 Uhr stehe ich auf dem 1.866 m hohen Einstein-Gipfel. Wären nicht die eisigen Stellen auf den Wegen und das verschneite Waldstück, es würde sich nach Frühjahr, Sommer oder Herbst anfühlen, aber nicht nach Winter.

Ein großer Rabe begleitet mich im Gipfelbereich. Seine Krächz-Laute sind immer präsent. Ich nehme solche Begegnungen mit Tieren oft als Zeichen.

Nach einer kurzen Fotosession mache ich mich an den Abstieg. Vorsicht – trotz des so gut wie nicht vorhandenen Schnees kann ein Ausrutscher auf einer der Eisflächen auf den Wegen fatal sein. Durch meine vielen Jahre am Berg komme ich trotzdem schnell voran. Trittsicherheit entsteht durch Wiederholung, Wiederholung, .. :-).

Als einzigen Menschen treffe ich im Abstieg einen Jäger, der Gämsen beobachtet. Um 09:15 Uhr bin ich wieder am Auto. Damit ist der erste Teil der Tour mit knapp 780 Höhenmeter im Auf- und Abstieg geschafft.

Umparken für Gipfel Nr. 2 – der Aggenstein

Weiter geht’s mit dem Auto zum Parkplatz der Bad Kissinger Hütte unterhalb des Aggenstein.

Bevor ich weiter erzähle hier ein paar Bilder vom Einstein:

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