Maximales Erleben im JETZT - Magnus Bühl

Jetzt – Schritt für Schritt

JETZT – Schritt für Schritt steige ich höher. Einundachtzig, Zweiundachtzig, … – oft zähle ich die Schritte bis 100. Dann wieder von vorn. Eins, Zwei, .. bis zu den nächsten Hundert.  Immer wenn es anstrengend wird eine gute Hilfe. Der Schein der Stirnlampe wirft nur einen kleinen Lichtkegel im Dunkel. Ob Nacht oder Tag spielt keine Rolle. Das erste Etappenziel, ein kleiner Gipfel rückt näher und näher. Mein Atem fließt gleichmäßig und stark.

Hier oben, in den Bergen, in der Natur, bin ich der Welt entrückt. Kein Termin, kein Kontakt der mich drängt, der gehalten werden muss. Es gibt nur den absoluten Augenblick – das JETZT. Ein Tag fühlt sich an wie ein Jahr. Maximales Erleben im JETZT – so wie ich es mittlerweile gewohnt bin.

Jetzt – eine andere Wahrnehmung von Zeit

Zeit nehme ich komplett anders wahr, als ich es früher einmal gekannt hatte. Dieses Gefühl der JETZT-Zeit, hat sich in den letzten Jahren bei mir immer weiter verstärkt. Ein oder zwei Tage draußen in der Natur und am Berg dauern eine Ewigkeit. Ein Tag wie ein Jahr. Bin ich zwei Tage unterwegs, muss ich mich bemühen mich wieder an die alte Welt zu erinnern. Wo ist mein zu Hause? Wie komme ich wieder zurück?

JETZT – Maximales Erleben – ein Tag wie ein Jahr
JETZT – Maximales Erleben – ein Tag wie ein Jahr

 

 

 

Der Erholungseffekt durch dieses im völligen JETZT leben ist für mich mit nichts anderem vergleichbar. Zwei Tage all-ein am Berg sind besser als 3 Wochen Urlaub unter Menschen. Meine Frau Anke sagt immer zu mir: „Warst wieder in der Beautyfarm!“ So entspannt und erholt sich mein Geist und meine Seele dabei – nur mein Körper muss wirklich arbeiten.

Vor 15 Jahren dachte ich noch, diesen Zustand über Entspannungs- und Meditationstechniken erreichen zu können. Für mich hat das Meditieren im Sitzen oder in Ruhe nie funktioniert. Entweder war mein Geist zu unruhig und ich konnte mich nicht konzentrieren, oder ich bin einfach eingeschlafen, habe „Medischlafiert“ ;-).

JETZT – kein Gestern und kein Morgen

Hier draußen am Berg bin ich ständig in einem meditativen Zustand. Mein Geist ist voll konZENtriert und fokussiert. Es gibt kein Gestern und kein Morgen. Ab und zu trete ich hinter mich, sehe mich selbst aus der Metaperspektive – ein zufriedenes Lächeln huscht über mein Antlitz.

Maximales Erleben – ein Tag ist wie ein Jahr. Damit wollte ich Euch einen ersten Eindruck geben, wie ich mittlerweile Zeit empfinde. Dies geschieht mir nicht nur am Berg und in der Natur, es zieht sich ebenfalls in meinen Business-Alltag hinein. Wie es dazu kam, das beschreibe ich in einem der nächsten Beiträge.

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  1. […] vielen einzigartigen Erlebnisse und Momente mit Euch und der herrlichen Berg- und Naturwelt. Diese Momente des JETZT-Seins und Er-Lebens sind es, die mir meine Kraft […]

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